Vorstellung: Das Studium der sozialen Arbeit
Die Voraussetzung für das Studium der sozialen Arbeit ist die Fachhochschulreife und oftmals auch ein Praktikum in einem sozialen Berufsfeld. Dieses kann in einem der vielen Unternehmen abgeleistet werden, deren Aufgabe es ist, Menschen zu helfen: Einrichtungen für die Pflege von alten Menschen, Kindergärten, Jugendtreffs von Städten oder Kirchengemeinden oder Werkstätten für Behinderte, um nur einige zu nennen. Außerdem sollte der Notenschnitt des Abschlusszeugnisses besser als 2,5 sein, da es in den letzten Jahren in diesem Studiengang einen Numerus Clausus gegeben hat.
Praktikum gesucht? Wie wärs mit dem BFD?
Für Schulabgänger gibt es neuerdings eine hervorragende Möglichkeit, das Praktikum zu absolvieren und dabei auch noch Geld zu verdienen, was ansonsten völlig unüblich ist! Bei dieser Möglichkeit handelt es sich um den sogenannten Bundesfreiwilligendienst (BFD), der ab dem 01.07.2011 angeboten wird. Der BFD kann bei allen Stellen absolviert werden, die vorher schon Zivildienstleistende beschäftigt hatten. Er wird mit 330,00 Euro monatlich vergütet, der Absolvent / die Absolventin behält den vollen Kindergeldanspruch, wenn er / sie unter 25 Jahre alt ist. Man erhält 26 Tage Urlaub pro Jahr und nimmt an mindestens 20 Fortbildungstagen teil.
Bei diesen Fortbildungstagen werden Inhalte wie beispielsweise Kooperation im Team, Umgang mit Klienten in verschiedenen Lebens- und Problemlagen und Kommunikationstechniken eingeübt. Darüber hinaus werden erlebnispädagogische Inhalte erarbeitet und praktisch umgesetzt. Am Ende des BFD erhalten die Absolventinnen und Absolventen ein qualifiziertes Zeugnis, das gleichzeitig als Praktikumsnachweis für das Studium verwendet werden kann. Nähere Informationen zum BFD und eine Informationen über mögliche Stellenangebote finden sich im Internet oder bei den Wohlfahrtsverbänden Diakonie, Caritas, Arbeiterwohlfahrt oder dem Roten Kreuz.
Studium Soziale Arbeit als erfüllendes Berufsfeld
Wer den BFD mit Freude absolviert hat, der wird auch an einem Studium der Sozialen Arbeit viel Spaß haben, denn hier hat man vor allem im Berufsleben viel Umgang mit anderen Menschen jeglicher Art.
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